Die Azoren bestehen aus neun Inseln im Atlantik. Sie gehören zum portugiesischen
Staatsgebiet, sind jedoch fast 1.370 Kilometer vom europäischen Festland entfernt. Vor allen ist diese Inselwelt durch vulkanische Aktivitäten entstanden. So haben sich auch bizarre Landschaftsbilder geformt, und es hat sich eine eigene Pflanzen- und Tierwelt hier entwickelt. Fern von der europäischen Hektik geht das Leben auf den Azoren ruhiger vonstatten, was zusammen mit der großen Gastfreundlichkeit der Bewohner Urlauber begeistert. Die Hauptstadt der Azoren ist Ponta Delgada. Sie wurde bereits im 15. Jahrhundert von dortigen Fischern gegründet.
Für einen Urlaub auf solchen Inselgebieten ist es natürlich ideal, jeweils mehrere der schönen Inseln zu erkunden. Dazu haben Reisende auf den Azoren auch beste Gelegenheit. Es gibt Verbindungen zu Wasser zwischen Inseln. Wegen der interessanten Landschaft, die sich auf den Inseln immer anders darstellt, kommen besonders Wanderer auf diesen schönen Inseln auf ihre Kosten. Auch Hobby-Fotografen kommen hier zu wunderschönen Aufnahmen. Die satt grünen Landschaftsbilder wechseln aber auch mit steinigen, kargen Landschaften. Wer auf den herrlichen Atlantikinseln auf Entdeckungstour geht, wird gleich von der Fülle der Vegetation hier begeistert sein. Das Klima und der vulkanische Boden lassen tropische Früchte, große Blumenfelder, Bäume und üppiges Grün allerorten in voller Pracht gedeihen. Dazwischen werden die Wanderer auf Schwefelquellen treffen, die der Landschaft noch einen besonderen Reiz geben. Zum Baden laden schöne Strände ein.
Vulkanische Inseln haben auch gewöhnlich eine Bergwelt. So können auch Bergsteiger und Bergwanderer auf den Azoren auf ihre Kosten kommen. Sagenhafte Ausblicke belohnen jeden Aufstieg. Wer Herausforderungen in den Bergen sucht, kann dies am ehesten auf der Insel Pico. Dagegen sind die Inseln Sao Jorge und Sao Miguel bereits sehr auf die Bedürfnisse der Touristen angelegt. Im Gegensatz zu anderen Gegenden, die besser unter Führung oder mit der Karte zu erkunden sind, gibt es hier gut ausgeschilderte Wanderrouten. Auf der Insel Sao Miguel gibt es auch zahlreiche Thermal- und Heilquellen. Der Ort Furnas ist für die Portugiesen vom Festland seit langem als Heilbad beliebt.
Bei Ausflügen mit dem Schiff können viele Arten von Delphinen und Walen beobachtet werden. Die Azoren werden vom Golfstrom berührt. Daher findet sich hier ein besonderer Fischreichtum, es wird von gut 500 verschiedenen Arten gesprochen.
Das Atlantikklima ist angenehm mild. Extreme Wetterverhältnisse sind hier die absolute Seltenheit. Der ganz große Massentourismus hat die Azoren noch nicht erfasst. Daher sind sie ein großartiger Reisetipp für Urlauber, die Ruhe, Erholung und Ursprünglichkeit suchen.
von Agadir verbringt, dort auch die Modernität der Stadt, die sich auf den Tourismus eingestellt hat, erlebt, sondern das Land bereist, trifft auf Gegensätze. Das Königreich Marokko im Nordwesten des afrikanischen Kontinents könnte nicht deutlicher die Gegensätzlichkeiten modernen Stadtlebens, touristischer Attraktionen und Hochkultur und dem Hinterland mit Wüstenregionen, ursprünglichen Dörfern, Nomaden und Kargheit verkörpern. Doch gerade wegen dieser Gegensätze hat das Land so ungeheuer viel an Eindrücken und Möglichkeiten zu bieten.
afrikanischen Küste entfernt. Die Insel Mauritius ist vor etwa 8 Millionen Jahren entstanden und wurde von arabischen Seefahrern entdeckt. Die meisten Einwohner der Insel kommen vom indischen Subkontinent, die übrige Bevölkerung setzt sich aus Menschen afrikanischer, europäischer Herkunft und Einwanderern von Madagaskar zusammen. Wie auf vielen Inseln, die weitab vom Festland liegen und lange Zeit einer unberührten Entwicklung durchmachten, haben sich auch auf Mauritius Tier- und Pflanzenarten entwickelt, die ausschließlich hier existieren. Tiere, wie den mauritanischen Grabflatterer, den Maskarenen-Flughund, die Mangusten oder den Javaneraffen gibt es nur auf dieser Insel. Gut die Hälfte aller blühenden Pflanzen auf der Insel ist auf diesen Lebensraum beschränkt. Dazu gehört auch die Nationalblume, die Trochetia Boutoniana, ein Malvengewächs. Nachdem die Insel, die lange unter verschiedener Kolonialherrschaft stand, ein eigener Staat wurde, hat sich die Wirtschaft eigenständig entwickelt und auch der Tourismus gewann an Bedeutung. Mauritius ist heute ein beliebtes Traumreiseziel für jedermann geworden.