Seychellen – eine fantastische Inselwelt mit herrlichen Stränden

Die Seychellen sind ein Inselstaat, der aus etwa 115 einzelnen Inseln im Indischen Ozean besteht. Die Inseln unterteilen sich in zwei Hauptgruppen nach ihrer Lage und werden als die Inner Islands und die Outer Islands benannt. Das Inselreich Seychellen ist südlich von Madagaskar, den Komoren und Mauritius vor der Küste Ostafrikas gelegen. Die Gruppe der Inner Island besteht aus 32 Inseln, die Hauptinsel und größte Insel ist Mahé. Unter anderem gehören die Inseln La Digue und Praslin dazu. Diese Inselgruppe ist am dichtesten besiedelt. Das Gebiet der Outer Islands erstreckt sich über 400.000 Quadratkilometer Seegebiet. Zu diesen Inseln zählen unter anderem die Amiranten, die Alphonse Gruppe und die Farquhar Inselgruppe. Viele der Inseln sind Koralleninseln und wegen ihrer geringen Höhe nur sehr dünn besiedelt.

Die Seychellen gehören zu den faszinierendsten Urlaubsinseln. Wie viele Inseln haben sie eine Flora und Fauna zu bieten, die teils einzigartig ist. So leben dort drei der Arten von Riesenschildkröten, auf Aldabra gibt es die größte Riesenlandschildkröten-Kolonie der Welt. Trotz der faszinierenden Natur, zu der auch noch traumhafte Strände gehören, sind die Seychellen noch nicht stark vom Massentourismus erfasst. Sogar diese einzigartigen Strände der Seychellen, die von Palmen und Granitfelsen gesäumt, aus feinstem Sand bestehen und vor denen sich wunderbar klares Wasser ausbreitet, sind nicht überlaufen. Das, obwohl die Strände der Seychellen zu den 100 schönsten Stränden in der Welt überhaupt gehören. Damit bieten diese Inseln geradezu traumhafte Urlaubsbedingungen.

Während der Monate von November bis März ist es sehr feucht, gibt vielfach Regen und ist recht windig. In den Monaten Mai bis September dagegen ist das Klima auf den Seychellen kühler und geht ab Juni in eine sehr warme und trockene Zeit über. Da aber selbst die Regenperioden immer von sonnigen Stunden unterbrochen werden, herrscht im Grunde immer ein recht angenehmes Wetter. Da die verschiedenen Inseln sowohl Granitinseln wie auch Koralleninseln sind, bieten sie eine sehr unterschiedliche landschaftliche Struktur. Auf den Steininseln aus Granit finden sich auch höhere Berge, wie unter anderem auch auf Mahé. Die Koralleninseln dagegen sind eher flach. Daher bietet sich neben der klimatischen Abwechslung auch ein stets unterschiedlicher Eindruck, wenn Reisende verschiedene der einzelnen Inseln und Inselgruppen besuchen.

Die Seychellen sind der Tipp für einen Urlaub in vielfach naturbelassener, herrlicher Umgebung und an Traumstränden, ohne riesige Touristenburgen und dichtes Gewimmel am Meer. Für Schnorchler und Taucher ist diese Inselwelt im Indischen Ozean ebenfalls ein Paradies.

Malaysia – Reiseparadies in Südostasien

Malaysia besteht aus zwei Landesteilen in Südostasien, der malaiischen Halbinsel und dem zu Malaysia gehörenden Teil von Borneo, zudem noch aus zahlreichen Inseln. Das Land entstand aus verschiedenen Gebieten des britischen Empire und erlangte 1963 die Unabhängigkeit. Im Vergleich zu etlichen einstigen Kolonialstaaten hat sich Malaysia ein stabiles politisches und wirtschaftliches Gefüge geschaffen. Von den großen landschaftlichen Reizen und den Traumständen auf der Halbinsel und den vielen Inseln abgesehen, trägt dies dazu bei, das Land zum beliebten Urlaubsziel zu machen. Auch Reisende, die auf eigene Faust reisen möchten, können Touren hier problemlos unternehmen. Das Land ist von großer kultureller Vielfalt geprägt. Hier finden sich malaiische, chinesische, indische, portugiesische, indonesische Einflüsse eng miteinander verwoben.

 

Großstadtatem und unberührte Natur

In Städten auf der malaiischen Halbinsel wie Kuala Lumpur und Melaka kann der Reisende das ganze bunte und laute Treiben moderner asiatischer Großstädte atmen. Trotzdem hat sich zum Beispiel Kuala Lumpur bei allem Wachstum noch viel vom typischen, alten Leben bewahrt. Hier lassen sich sehr schöne, alte Kolonialbauten besichtigen. Im chinesischen und indischen Viertel wird der Besucher vom typischen bunten Markt- und Handelstreiben umgeben, kann einheimische Speisen probieren und Antiquitäten und Handwerkliches bestaunen. In Melaka, einst ein großer Handelshafen in Malaysia, üben besonders die zahlreichen – oft altertümlich anmutenden – Dschunken einen besonderen Reiz aus. Dagegen bieten die Cameron Highlands eher beschauliche Ruhe. Die wunderbaren, sonnigen Strände auf der Halbinsel und den vielen Inseln, die Malaysia umgeben, sind ein Paradies für Sonnenanbeter, Badeurlauber und alle Wassersportler.

 

In Malaysia auf Entdeckungsreisen

Wer das Land als Individualreisender erkunden möchte, kann dies auf Malaysia ausgezeichnet. Das Land ist sicher und die Menschen gastfreundlich und freundlich. Auf Borneo können Reisende großartige Naturerlebnisse erwarten. Die großen Flüsse, Dschungelgebiete, die mit riesigen Plantagen wechseln, eine begeisternde Berglandschaft nehmen den Urlauber an der Ostküste in Sabah und Sarawak gefangen. Unter den malaiisischen Regenwäldern sind die ältesten der Erde. In den Waldgebieten gibt es wilde Elefanten, Tiger, Malaienbären. Auf Borneo kann eine ungeheuer vielfältige Vogelwelt entdeckt werden neben dem riesigen Reichtum von Pflanzen, davon zahlreichen seltenen Orchideen. Auf der malaiischen Halbinsel allein gibt es bereits über 8.000 Arten von blühenden Pflanzen und 200 Arten von verschiedenen Palmen. Im großen Nationalpark Gunung Mulu in Sarawak gibt es neben vielen beeindruckenden alten Höhlen eine der längsten Höhlen der Welt zu besichtigen, die Clearwater Cave mit 51 Kilometer Länger. In dem herrlichen Nationalpark können kürzere und mehrtägige Wandertouren und Bergtouren unternommen werden.

Mauritius – die absolute Trauminsel im Indischen Ozean

Mauritius liegt im Südwesten des Indischen Ozeans, ungefähr 1.700 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt. Die Insel Mauritius ist vor etwa 8 Millionen Jahren entstanden und wurde von arabischen Seefahrern entdeckt. Die meisten Einwohner der Insel kommen vom indischen Subkontinent, die übrige Bevölkerung setzt sich aus Menschen afrikanischer, europäischer Herkunft und Einwanderern von Madagaskar zusammen. Wie auf vielen Inseln, die weitab vom Festland liegen und lange Zeit einer unberührten Entwicklung durchmachten, haben sich auch auf Mauritius Tier- und Pflanzenarten entwickelt, die ausschließlich hier existieren. Tiere, wie den mauritanischen Grabflatterer, den Maskarenen-Flughund, die Mangusten oder den Javaneraffen gibt es nur auf dieser Insel. Gut die Hälfte aller blühenden Pflanzen auf der Insel ist auf diesen Lebensraum beschränkt. Dazu gehört auch die Nationalblume, die Trochetia Boutoniana, ein Malvengewächs. Nachdem die Insel, die lange unter verschiedener Kolonialherrschaft stand, ein eigener Staat wurde, hat sich die Wirtschaft eigenständig entwickelt und auch der Tourismus gewann an Bedeutung. Mauritius ist heute ein beliebtes Traumreiseziel für jedermann geworden.

Reisende finden auf der Insel ein ganzjährig angenehm warmes Klima und auch beste Badebedingungen. Während der Süden von Mauritius eher feucht ist, ist es im Norden viel trockener. Zwar gibt es Regenzeiten, doch sind die eher von Schauern als Dauerregen bestimmt. Was für Urlauber oft den besonderen Reiz der herrlichen Insel ausmacht, sind die weißen, feinen Sandstrände, die sich vor dem klaren blau-türkis-schimmernden Lagunenwasser erstrecken. Rund um die ganze Insel Mauritius reicht ein ausgedehntes Riff. Dieses Riff sorgt dafür, dass keine schwere Brandung an den Strand herankommt und die Strände nur von sanften Wellen erreicht werden. Der übergroße Teil der etwa 200 km langen Küsten der Insel besteht aus Strandgebieten. Ein Paradies für Sonnenanbeter und Badefreudige. Lediglich im Süden sind auch felsige Abschnitte an der Küste zu finden, die jedoch die Küstenlandschaft durch eindrucksvolle Landschaftsbilder unterbrechen.

Unbedingt sehenswert während eines Urlaubs auf der Insel Mauritius ist das große Naturschutzgebiet der Botanischen Gärten von Pamplemousses. Das Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von 6.574 Hektar. Innerhalb der Botanischen Gärten kann der Besucher durch ursprünglichen Wald streifen, die einzigartigen Pflanzenarten, die bunte Vogelwelt beobachten. Unbedingt sehenswert ist auch das Aquarium zwischen Pointe-aux-Piments und Trou-aux-Biches. Dort können um die 200 Arten von typischen, heimischen Fischen, wirbellosen Tieren, Schwämmen und Korallen betrachtet werden.

Mauritius ist ein Urlaubsparadies, in dem es leicht fällt, den Alltag zu vergessen. Die traumhafte Insel hat alles, was ein ideales Ferienland braucht.

Madagaskar – artenreiche Insel

Madagaskar ist die größte afrikanische Insel und die viertgrößte Insel der Erde. Da sich die Insel bereits vor Millionen Jahren vom Festland trennte, sind die Tier- und Pflanzenwelt auf Madagaskar eine gänzlich andere als im übrigen Afrika. Hier finden sich weder Affen noch Zebras und andere Großsäuger. Dagegen leben auf Madagaskar Halbaffen wie die, inzwischen unter Artenschutz stehenden, Lemuren. Mehr als 12.000 blühende Pflanzenarten und eine große Vielfalt von Orchideen machen die Insel zu einem Traumort für Freunde der Botanik. Als Reiseland gewinnt die Insel immer mehr Zuspruch, nicht zuletzt wegen der freundlichen Bewohner und der sehr guten Küche.

Auf Madagaskar herrscht tropisches bis maritimes Klima. Neben den Regenwaldgebieten und Hochplateaus im Innern der Insel gibt es auch für die Entspannung während einer Reise herrliche Strände am glasklaren Meer. Im Hochland von Madagaskar ist das Klima gemäßigt, jedoch regenreich. An den Küsten dagegen scheint fast unentwegt die Sonne und das Wetter ist tropisch und trocken. Was für Besucher der Insel besonders beeindruckend ist, ist die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Heute ist man sehr bemüht, die Regenwälder und ursprünglichen Landschaften auf der Insel Madagaskar vor einer weiteren Rodung und Urbarmachung zu schützen. Einer solchen sind in der Vergangenheit große Gebiete zum Opfer gefallen. Dennoch hat sich die Insel einen großen Reichtum von der eigenständig entwickelten Tier- und Pflanzenwelt bewahrt, sodass Urlauber hier grandiose Tierbeobachtungen machen können und eine Fülle von Blüten und Pflanzen vorfinden wie nirgendwo in Afrika. Zu den typischen Tierarten gehören auch die Fossa. Das sind kleine fleischfressende Tiere, die auf der ganzen Insel daher huschen. Zu Hause sind hier auch die Fanalokas, die einer Ginsterkatze ähneln. Giftschlangen müssen Urlauber hier nicht fürchten.

Abgesehen von etlichen Städten im Hochland im Inneren der Insel, können viele Orte und Regionen auf Madagaskar vor allem mit dem Flugzeug erreicht werden. Es gibt innerhalb der Insel einen regen Flugverkehr, der Städte und Regionen verbindet und auch schnelle Anschlüsse bietet. Flugangst sollten Reisende also nicht haben, es sei denn sie beschränken sich auf einen erholsamen, sonnigen Strandurlaub. Es gibt auch Häfen auf der Insel, der wichtigste ist Toamasina. Allerdings sind viele Flüsse nur teilweise schiffbar, da Stromschnellen eine Schifffahrt verhindern. Es werden jedoch viele Fahrten auf kleineren Booten für Urlauber auf Madagaskar angeboten. Solche Fahrten sind empfehlenswert, da sich von den Flüssen aus viel unberührte Natur besichtigen lässt. Das Auto ist weniger ratsam, da viele Straßen alt und ursprünglich sind.

Namibia – ein afrikanischer Reisetraum

Namibia liegt im Südwesten des afrikanischen Kontinents. Das Land war in der Vergangenheit über lange Zeit eine deutsche Kolonie. Daher finden sich bis heute noch in Namibia deutsche Sprachspuren und auch so manche kulturelle und kulinarische Spur. Zwischen den beiden Grenzflüssen, dem Oranje Fluss im Süden und dem Kunene Fluss im Norden, breitet sich ein verhältnismäßig raues und karg bewachsenes Land aus. Hobbyfotografen wie auch professionelle Fotografen werden sich schnell in die kontrastreichen Farben des Landes und seine klaren Linien verlieben.

In Namibia wechseln endlose Weiten von Wüsten und Steppengebieten mit Buschland und vielen sehr eindrucksvollen Landschaftsgestaltungen. Es ist gerade die Weite von Namibia, die dem Reisenden das Gefühl gibt, Afrika zu atmen. Es ist auch ein Land der leisen Töne und der Ruhe, denn Namibia ist eines der Länder der Erde, die am wenigsten besiedelt sind. Dennoch verfügt das Land über eine verhältnismäßig gute Infrastruktur. Es gibt viele Hotels, andere Unterkünfte wie Gästefarmen und Gästehäuser, gut zu befahrene Straßen. Das und die große Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung machen es auch individuell Reisenden ohne Afrika Erfahrung verhältnismäßig leicht, Namibia auf eigene Faust mit dem Auto zu bereisen. Auch deutsch sprechende Menschen sind häufig anzutreffen, und sogar auf ein echtes, reines Bier braucht nicht verzichtet werden. Einen Leihwagen kann man bequem über eine deutsche Reisegesellschaft buchen. Auch ein Camping-Urlaub mit Leihausstattung ist möglich. So gesehen kann man das Land als ein Aushängeschild Afrikas für Touristen betrachten.

 

Im Land gibt es viele Wildschutzgebiete, den riesengroßen Etosha Nationalpark und überhaupt, trotz der kargen Natur des Landes, eine ungeheure Vielfalt von Tieren. Soll die Reise aber in die abgelegenen Regionen des Nordwestens von Namibia, zum Beispiel das Kaokoland oder zum Khaudum Nationalpark führen, sind Reisende mit der Buchung einer Safari besser beraten. In diesen Regionen von Namibia ist doch einige Erfahrung gefragt, vielfach auch die entsprechende Ausrüstung, für die die Veranstalter dann sorgen können. Ebenfalls ein grandioses Erlebnis kann eine ganz anders geartete Safari sein, die Flug-Safari. Für eine solche Safari durch die Luft werden Flüge über die Dünennamib, das Sossusvlei und zu den Victoria Fällen in Zimbabwe angeboten. Flug-Safaris führen auch über das Okavango Delta in Botswana.

Wer Afrika von einer besonders schönen Seite erleben möchte, wer vielleicht auch einmal gern in Afrika ganz individuell unterwegs sein möchte, der wird in Namibia das ideale afrikanische Reiseziel finden. Das Land beschert unvergessliche Eindrücke und eine Fülle von großartigen Erlebnissen.