Norwegen – das Land der Mitternachtssonne

Norwegen bildet das nördlichste der skandinavischen Länder. Im Norden kennt man ein arktisches Phänomen: Im Sommer gibt es die Mitternachtssonne, im Winter herrscht Dunkelheit. Die Landschaft in Norwegen ist eine grandiose Gebirgs- und Fjordlandschaft. Gipfel von über 2.300 Metern gehören zu den felsigen, in tieferen Teilen bewaldeten Bergen des Landes. Die Küste zum Atlantik ist 25.000 Kilometer lang, einschließlich der vielen Inseln sogar über 80.000 Kilometer. Faszinierend ist die Küste durch unzählige Fjorde, steile felsige Einschnitte unterschiedlicher Tiefe in die Küstengebiete. Das Innere von Norwegen birgt Flüsse, Seen, Wälder, hohe Wasserfälle und bietet somit eine Landschaft, die für jeden Naturfreund ein einmaliges Erlebnis ist.

Norwegen ist im Sommer wie im Winter ein wunderbares Urlaubsland. Gerade der Winter aber bietet hier großartige Voraussetzungen für Wintersport aller Art. Die Skigebiete suchen ihresgleichen. Auch Snowboarder und Rodler kommen hier auf ihre Kosten. Doch auch im Lande außerhalb der sagenhaften Pisten ist der Winter in Norwegen ein einmaliges Erlebnis. Hier können Schlittenfahrten mit Motorschlitten oder den typischen Norweger Pferden gemacht werden. Auf vielen der Seen kann gut Schlittschuh gelaufen werden. Das Eisangeln ist eine beliebte Beschäftigung der Norweger in der winterlichen Freizeit. Das kann auch für Winterurlauber ein Erlebnis sein. Im Sommer, Frühling oder Herbst können großartige Wanderungen im Land gemacht. Bergsteiger finden ihre Herausforderungen, und Drachenfliegern bieten sich tolle Möglichkeiten mit unvergleichlichem Blick in die Tiefe.

Zu Norwegen gehören neben vielen kleinen Inseln auch die Inseln im Nordpolarmeer Svalbard mit Spitzbergen, die Bäreninsel und Jan Mayen im Nordatlantik. Auch diese Inseln sind erlebnisreiche Urlaubsziele für Urlauber, die das Besondere lieben. Das Klima ist im Westen eher mild und im Innenland von warmen Sommern und langen kalten Wintern geprägt.

Die Einwohnerdichte ist nur an den Küsten und in den Städten wirklich dicht. Im sonstigen Land sind weite Landgebiete nicht sehr dicht besiedelt. Eigentlich hat Norwegen nur fünf Städte, die als groß bezeichnet werden können, mit über 100.000 Einwohnern. Das ist einmal die schöne Hauptstadt Oslo, dann die Städte Bergen, Stavanger, Trondheim und Fredrikstad/Sarpsborg. Ein Besuch in Oslo sollte nach Möglichkeit bei einer Reise nach Norwegen mit eingeplant werden. Die schöne Hauptstadt hat nicht so ganz die laute Hektik anderer Metropolen, ist jedoch eine sehr betriebsame und sehenswerte Stadt. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der Vigelandspart mit seinen 212 Skulpturen, das Osloer Opernhaus, die Homenkollen-Skischanze, die für die Ski WM 2011 erbaut wurde, das Norwegische Freilichtmuseum, das Wikingerschiff-Museum und viele andere.

Schweden – grandiose, skandinavische Natur

Schweden ist das größte skandinavische Land, sogar das fünftgrößte europäische Land. Das Land ist von den skandinavischen Ländern am dichtesten besiedelt. Dennoch bietet Schweden Natur pur. Die großen Wälder, die malerischen Seen, die grandiose Küste, all dies sind Anreize die großartige, schwedische Natur zu erleben. Nach Norden hin ist das Land weniger dicht besiedelt als im Süden. Hier können schon einmal Ansiedlungen weit voneinander entfernt sein. Für einen aktiven Urlaub bietet Schweden eine unendliche Vielfalt von Natur-Attraktionen und Sportmöglichkeiten vom Wandern, über Skifahren bis zum Angeln und Kajakfahren.

An der schwedischen Westküste mit ihrer eindrucksvollen, felsigen Küstenlandschaft bieten sich hervorragende Möglichkeiten für alle, die gern einmal mit dem Kanu oder dem Kajak so richtig abenteuerlich unterwegs sein möchten. Im Bohuslän Archipel ist zur Sommerzeit das Wasser nicht kalt. Es fehlen gefährliche, starke Strömungen und Gezeiten. So können auch weniger geübte Kajak- oder Kanu-Fahrer hier mit ihren Booten unterwegs sein. Ihnen bietet sich vom Wasser her die berauschende Aussicht auf die Felsenküste. Wer gern ausgedehnte Wanderungen unternimmt und den Wald liebt, ist in Schweden richtig angekommen. Mit oder ohne Zelt können hier lange Wanderungen von der Tagestour bis zur längeren Tour durch die herrlichen schwedischen Wälder unternommen werden. Orientierungshilfen, wie Karten, sollten die Wanderer aber dabei haben. Reisende können den bekannten Pilgerpfaden in Skaraborg folgen, die dichten südlichen Wälder oder die Waldgebiete des Nordens erkunden oder auch die Inseln entlang der Küste. Wer unterwegs in Schwierigkeiten gerät und auf Anwohner trifft, darf sich der Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft in Schweden sicher sein.

 

Naturvielfalt und Möglichkeiten für Outdoor Aktivitäten bieten auch besonders die nordöstlichen Provinzen von Schweden Bohuslän und Dalsland. Die Region, die reich an Flüssen, kleinen Wasserläufen und Seen ist, ist auch für Angler ein Paradies. Ebenso kann hier ausgezeichnet geritten werden oder Touren mit dem Mountain-Bike bieten sich an. Göteborg hat an der Küste den einzigen Meeres-Nationalpark des Landes zu bieten, den Kosterhavet. Der Nationalpark kann gut durchlaufen werden. Zudem gibt es hier einen interessanten Küstenwanderweg. Auf dem Göta-Kanal können sogar Kanalkreuzfahrten gebucht werden, eine ganz besondere Erfahrung.

Wer die Reise nach Schweden mit einem Stadterlebnis beginnen oder beschließen möchte, sollte sich nach der Hauptstadt Stockholm wenden. Ein Auto ist nicht nötig. Die Stadt ist fußgängerfreundlich wie kaum eine große Metropole. Als Sehenswürdigkeiten bieten sich in der Hauptstadt von Schweden unter anderem die königliche Insel Djurgården, die Altstadt Gamla stan oder auch die vielen Stockholmer Museen an.

 

Dänemark – liebenswertes Urlaubsland vor der deutschen Haustür

Dänemark ist mit Deutschland nicht erst seit der Entdeckung des großen Tourismus verbunden. Im Grenzland zwischen Dänemark und Deutschland gibt es seit sehr langer Zeit dänische wie deutsche Minderheiten. Zudem ist das Land mit dem engen Nachbarn Deutschland durch sehr alte Handelstraditionen verbunden. Die Halbinsel ist darüber hinaus das Sprungbrett zu den übrigen skandinavischen Ländern, wie Schweden, Finnland und Norwegen. Daher ist das Land auch Transit-Gebiet für die vielen Reisenden und Transporte gen Norden.

Jütland ist der größte Teil von Dänemark, die eigentliche Halbinsel. Umgeben wird diese von etwa 400 Inseln, die nicht einmal alle einen Namen tragen. Die größten Inseln spielen auch für den ausgedehnten Tourismus eine Rolle. Das sind Fünen und Seeland. Die dänische Landschaft ist weniger als die übrigen skandinavischen Länder durch Wälder geprägt. Dänemark ist ein Land der lieblichen und weichen Landschaftsformen. Sanfte Strände, grünes Hügelland, weite Ebenen, für Weide- und Ackerland, bestimmen das Land. Allerdings finden sich an den Küsten auch steinige Abschnitte und Klippen. Zwei Meere umgeben das Land, die Nordsee und die Ostsee. Die sehr lange Küste wird von Dünen, von Marschgebieten und Watt beherrscht, bietet mit vielen Stränden beste Urlaubsbedingungen für einen Aufenthalt an einem der beiden Meere. Während die Population an Säugetieren weniger Aufsehen erregend ist, ist das Land geradezu ein Paradies für Vögel. Vogelfreunde können hier Störche, viele Wildgänse und die Strandläufer in großer Zahl nahe den vielen Nistgebieten beobachten.

Für Ferienreisende bietet Dänemark viele Möglichkeiten einen schönen Urlaub zu verbringen. Das Land ist sehr familienfreundlich. Daher bieten sich hier beste Voraussetzungen am Strand oder im Binnenland mit Kindern einen entspannten Urlaub zu verbringen. Es gibt viele Ferienhäuser, Ferienwohnungen und kinderfreundliche Hoteleinrichtungen. Wassersport wird infolge der ausgedehnten Küsten groß geschrieben. Hier kann geschwommen, getaucht und gesurft und gesegelt werden.

Die Insel Fünen wird oft auch als der Garten des Landes Dänemark bezeichnet, denn hier wächst und gedeiht ein Großteil der dänischen Ernte. Auch diese Insel verfügt über sehr schöne Strände und Küstengebieten. Gerade für einen Familienurlaub bietet sich das grüne, blühende Fünen an.

Dänemark bietet die besten Voraussetzungen für Familienurlaub, aktiven Sport-Urlaub oder Wellness Urlaub. Hier können lange Radtouren unternommen werden, Schiffsfahrten. Auch ein Abstecher mit der Fähre nach Schweden bietet sich während eines Urlaubs im Land an. Die großen Autofähren verkehren regelmäßig. Die kurze Anreise macht für deutsche Urlauber das Land zusätzlich auch für einen Kurzurlaub oder eine Fahrt ins Wochenende attraktiv.

Azoren – Inselwelt im Atlantik

Die Azoren bestehen aus neun Inseln im Atlantik. Sie gehören zum portugiesischen Staatsgebiet, sind jedoch fast 1.370 Kilometer vom europäischen Festland entfernt. Vor allen ist diese Inselwelt durch vulkanische Aktivitäten entstanden. So haben sich auch bizarre Landschaftsbilder geformt, und es hat sich eine eigene Pflanzen- und Tierwelt hier entwickelt. Fern von der europäischen Hektik geht das Leben auf den Azoren ruhiger vonstatten, was zusammen mit der großen Gastfreundlichkeit der Bewohner Urlauber begeistert. Die Hauptstadt der Azoren ist Ponta Delgada. Sie wurde bereits im 15. Jahrhundert von dortigen Fischern gegründet.

Für einen Urlaub auf solchen Inselgebieten ist es natürlich ideal, jeweils mehrere der schönen Inseln zu erkunden. Dazu haben Reisende auf den Azoren auch beste Gelegenheit. Es gibt Verbindungen zu Wasser zwischen Inseln. Wegen der interessanten Landschaft, die sich auf den Inseln immer anders darstellt, kommen besonders Wanderer auf diesen schönen Inseln auf ihre Kosten. Auch Hobby-Fotografen kommen hier zu wunderschönen Aufnahmen. Die satt grünen Landschaftsbilder wechseln aber auch mit steinigen, kargen Landschaften. Wer auf den herrlichen Atlantikinseln auf Entdeckungstour geht, wird gleich von der Fülle der Vegetation hier begeistert sein. Das Klima und der vulkanische Boden lassen tropische Früchte, große Blumenfelder, Bäume und üppiges Grün allerorten in voller Pracht gedeihen. Dazwischen werden die Wanderer auf Schwefelquellen treffen, die der Landschaft noch einen besonderen Reiz geben. Zum Baden laden schöne Strände ein.

Vulkanische Inseln haben auch gewöhnlich eine Bergwelt. So können auch Bergsteiger und Bergwanderer auf den Azoren auf ihre Kosten kommen. Sagenhafte Ausblicke belohnen jeden Aufstieg. Wer Herausforderungen in den Bergen sucht, kann dies am ehesten auf der Insel Pico. Dagegen sind die Inseln Sao Jorge und Sao Miguel bereits sehr auf die Bedürfnisse der Touristen angelegt. Im Gegensatz zu anderen Gegenden, die besser unter Führung oder mit der Karte zu erkunden sind, gibt es hier gut ausgeschilderte Wanderrouten. Auf der Insel Sao Miguel gibt es auch zahlreiche Thermal- und Heilquellen. Der Ort Furnas ist für die Portugiesen vom Festland seit langem als Heilbad beliebt.

Bei Ausflügen mit dem Schiff können viele Arten von Delphinen und Walen beobachtet werden. Die Azoren werden vom Golfstrom berührt. Daher findet sich hier ein besonderer Fischreichtum, es wird von gut 500 verschiedenen Arten gesprochen.

Das Atlantikklima ist angenehm mild. Extreme Wetterverhältnisse sind hier die absolute Seltenheit. Der ganz große Massentourismus hat die Azoren noch nicht erfasst. Daher sind sie ein großartiger Reisetipp für Urlauber, die Ruhe, Erholung und Ursprünglichkeit suchen.

Marokko – Land der Gegensätze im Norden Afrikas

Wer in Marokko nicht nur einen sonnigen Strandurlaub an den wunderschönen Stränden von Agadir verbringt, dort auch die Modernität der Stadt, die sich auf den Tourismus eingestellt hat, erlebt, sondern das Land bereist, trifft auf Gegensätze. Das Königreich Marokko im Nordwesten des afrikanischen Kontinents könnte nicht deutlicher die Gegensätzlichkeiten modernen Stadtlebens, touristischer Attraktionen und Hochkultur und dem Hinterland mit Wüstenregionen, ursprünglichen Dörfern, Nomaden und Kargheit verkörpern. Doch gerade wegen dieser Gegensätze hat das Land so ungeheuer viel an Eindrücken und Möglichkeiten zu bieten.

Nur die verhältnismäßig schmale Straße von Gibraltar trennt Marokko von Europa. Dennoch ist Marokko eine völlig andere Welt. Selbst in den großen Metropolen, wie in Agadir, Casablanca mit dem internationalen Flughafen und dem pulsierenden Leben, sind die marokkanischen Traditionen, die kulturellen Wurzeln des Landes, seine Geschichte und Kultur bewahrt geblieben. Die historische Altstadt von Casablanca macht dies ebenfalls deutlich. Hier spielt sich das Leben in der großen Stadt noch immer nach alten Gewohnheiten ab, auch wenn daneben die Modernität des 21. Jahrhunderts unübersehbar die übrige Stadt beherrscht. Viele der historischen Orte an der Küste und viele Städte in Marokko sind von Touristen aus aller Welt über das ganze Jahr hinweg stark besucht. Ob es der historische Küstenort Essaouira, die einstige Landeshauptstat Fes oder die jetzige Hauptstadt von Marokko Rabat ist. Ein gute Infrastruktur mit allem, was moderne Menschen begehren, gute Fahrverbindungen und gute Straßen sorgen dafür, dass Touren entlang der Küste des Landes mühelos und unkompliziert unternommen werden können. So kann der Genuss von Strand und Mittelmeer leicht mit Tagestouren entlang der Küste und vielen Besichtigungen verbunden werden.

Fernab des lebendigen Treibens der Städte und bekannten Küstenorte gibt es jedoch noch viele andere Anziehungspunkte in Marokko. Dazu gehört das Atlas-Gebirge. Die rauen, hohen, felsigen Berge können zur warmen Jahreszeit für ausgedehnte Bergwanderungen genutzt werden. Auch Trekkingtouren werden hier angeboten. Die Berge des Atlas zeigen sich mit steinigen Plateaus, mit stillen Schluchten, aber auch grünen Tälern und Wäldern. Für diese Berge gibt es keine Saison. Über Agadir und Ouarzazate findet sich dann der Zugang zum anderen Gegensatz, der Wüste.

In der Sahara ticken die Uhren anders. Ob Reisende hier eine Quad-Tour, eine geführte Kameltour oder die Fahrt mit dem Geländewagen machen, die Zeit werden sie in der Unendlichkeit der Wüste schnell vergessen. Hier leben auch die Menschen gelassener, pflegen noch ihre alten Bräuche und Gewohnheiten. Marokko ist ein Erlebnisparadies für Reisende.